Quantumpair

Reality by Observation

Binäre Braukunst

Unlängst habe ich mit einem Freund über den Konsum alkoholhaltiger Erfrischungsgetränke philosophiert. Dabei sind wir, rein thematisch, beim Bier hängengeblieben und zwar konkret bei einer programmiertechnisch relevanten Inkarnation der Brauerei Bitburg. Ein Bit ist dabei lt. Hersteller ein Gebinde mit 0,5l Fassungsvermögen, dessen Volumsinhalt Luft durch deren Brauereierzeugnis ersetzt wurde. Natürlich mußten wir dies tiefer hinterfragen und sind dabei auf viele weitere Fragen gestossen.

Kann ein Bit halb voll, oder auch halb leer sein? Wohl kaum, ein Bit ist bekanntlich entweder Null, also bereits leer, oder Eins, noch voll. Dazwischen gibts wenig bis garnichts. Es sei denn in der Fuzzy-Logic, was mit einem Bit jedoch schwierig wird, denn Zwickl wird nicht angeboten.

Müssen wir also doch zu mehreren Bits greifen. Das klassische Sechsertragerl scheidet hier aus technischen Gründen definitiv aus. Bliebe noch ein Nibble, oder gar ein Byte für durstige Naturen. Fassen 0xBierkisten gar sechzehn Stück Erfrischung? Muß man nach zweier solcher Kisten mit einem Float rechnen? Ist der aktuelle Trend zu 64Bit als Aufruf zum Alkoholmisbrauch einzustufen? (Zwischenfrage: Wie lautet das Antonym zu Alkoholmisbrauch?)

Womit wir bei der Verarbeitung von Bits gelandet sind. Seriell oder doch gleich parallel? Darf man bei leichter Alkoholisierung noch ein Parity-Bit zu sich nehmen? Wenn der Wirt die “letzte Runde” ausruft ist das jedoch ein klarer Fall von Stop-Bit. Wenn ich nur das dritte, das fünfte und das siebente Bit trinke, sehe ich dann trotzdem Sterne? Oder zumindest einen? Sind im Bock nur höherwertige Bits enthalten? Ist Bit-Alkoholfrei für den Einsatz in PKWs geeignet? Welche Endianness hat man bei Bit-Light zu erwarten?

Gibt es Bier auch als OpenSource? Bit SUN möchte einen fast glauben machen, dem wäre so. Solaris ist bekanntlich auch quelloffen, aber einzelne Bits? Wobei “quelloffen” wohl doch besser zu Mineralwasser paßt. Prost!

Maskuline Modemisere

Gar grausig kann mann seinen Frustrationspegel anheben angesichts der modischen Vorgaben mit denen der örtliche Textilhandel konfrontiert. Aus der ursprünglich gewünschten dunklen Hose wurden relativ schnell zwei türkise Tops für die mich begleitende Dame. Offenbar bin ich nicht ganz kompatibel zu den Settern der aktuellen Trends. Dann zieh’ ich meine abgefsckten schwarzen Jeans halt noch ein wenig länger an.

Linguistisches Lexikon

Langenscheidt Universalwörterbuch japanisch - ISBN 3-468-18191-4Da hat mir meine Mama zu Ostern sozusagen ein Ei gelegt. Um meine Bestrebungen die japanische Sprache zu erlernen zu unterstützen hat sie mir einen Langenscheidt geschenkt. Genaugenommen ein Langenscheidt Universalwörterbuch japanisch. Handlich klein, bestückt mit rund 22.000 Stichwörtern und auch mit Hiragana, Katakana und Kanji. Das hält mich unter- und auch davon ab ein Vokabel zu vergessen.

In diesem Sinne さよんなら

Recycling Retrospektiver Reststücke

Lange hat sich auf der Vorderseite nichts getan. Im Hintergrund ist jedoch schon etwas passiert. Aus der guten alten MacArena von Mike und Pepi’s paradoxem Paradigma wurde irgendwann das Quantumpair. Die beiden Datenbanken wurden zusammengefuhrt, Tippfehler verschlimmbessert und unser liebes WordPress wurde von 0.7.irgendwas auf 1.5 upgedatet.

Ihr habt davon nicht viel gemerkt. Macht auch nichts. Ich habe jedenfalls vor ungeachtet der mehr als unfertigen Optik hier zumindest ein wenig Inhalt zu posten. Dafür ist ein Blog schließlich da, oder?

Also Es Ist Nicht ‘Putt

Ich wollt nur mal eben beweisen, dass das Redaktionssystem noch geht. Nicht, dass einer in Anbetracht der geringen ja als homöopathisch zu bezeichnenden Aktivität zum Schluss kommt, hier läge ein Defekt vor (gerade weil es ja eigentlich nicht sein kann, dass hier seit einem halben Jahr keiner mehr einen anständigen Satz hervor bringt, was laut einer Anmerkung der Redaktion tatsächlich ein erwähnenswerter Umstand ist).

Des weiteren wollte ich mich darüber beklagen, dass Marina mich immer vom schreiben abhält. Na gut, kann sie auch wieder nicht sooo viel dafür, schon so, schon so.

C.E.D

Even More (Interes)(tes)ting

Es ist halt so. Die quantentechnische Rekonfiguration der Webseite bedarf extensiven Wissens um Geschmäcker, Drehrichtungen und Symmetrien.

Wir haben noch immer nicht alle rechtsdrehenden CSS-Moleküle lokalisieren und entsprechend markieren konnen. Diesbezüglich macht es also wenig Sinn, ein molukulares Quantenlesen zu veranstalten, würde dadurch doch ein gewaltiges Potential an Ungerechtigkeit entstehen, welches letzten Endes womöglich nicht davon abgehalten werden kann, sich in einer Singularität zu manifestieren.

Und, wollen wir das? Nein.

Aber ich habe ein Quote fur meine Heisenbergs und Schrödingers da draussen.

La perfection est atteinte non quand il ne reste rien a ajouter, mais quand il ne reste rien a enlever.

—— Antoine de Saint-Exupery

Seite 23

Im Asterisk Blog wurde ich aufgefordert,

  • Das nachstgelegenste Buch herzunehmen,
  • es auf Seite 23 aufzuschlagen,
  • den funften Satz zu lokalisieren,
  • sowie diesen Satz in meinem Blog abzudrucken:

Zum einen das seit Jahrtausenden bekannte Vorrucken der Tagundnachtgleiche, zum anderen eine Schlingerbewegung, die erst kürzlich entdeckt wurde

Bob Frissell, „Zurück in die Vergangenheit“, Michaels Verlag

Let It Snow, Let It Snow!

Verschneite Fören

Hat der Winter mit aller Härte zuruckgeschlagen? Ich denke nicht. Obgleich ich erfahrungsgemäss einen schneefreien Wohnsitz bevorzuge, habe ich mich bisher ganz vom Schnee hinreissen lassen. Es war ja auch für einmal genügend gefallen, sodass er sich nicht gleich wieder verflüchtigte bzw. nur gemächlich unserem Einflussbereich entrinnt.

Bei jedem ausreichend nachhaltigen Schneefall erkenne ich aufs Neue mein Erstaunen für die akustische Dämpfungswirkung des liegenden Schnees! Da in der schneebedeckten Umgebung ein Grossteil der indirekten Schallrefkletionen des Alltags nicht wiederhallen, sondern den Schnee aufheizen. Das wollen wir aber jetzt nicht berechnen *g* Physik war schon immer faszinierend und schmerzlich zugleich, dessen war sich schon Newton sicher.

Schichtbetrieb

Verständlich und doch störend, ja gleichsam zerstörerisch ermahnen uns die in regelm#ssigen Abständen patrouillierenden Schneuzer und Salzer, dass wir der Natur langst ein Ettikett aufgeklebt haben: “Mo – Fr Zutritt verboten”.

Vom Heutigen Sonntag…

Aufgestanden ist man viel zu spät – aber an welchem Sonntag könnte man das schon nicht behaupten!

Kaffee zubereiten lassen unter Zuhilfenahme der morgentlichen Nerven. Denn anders als es die Qualitat verlangen würde, habe ich mich schon des Öftern vom Charme des sogenannten und nicht von mir angeschafften „Kaffeevollautomaten“ verführen lassen. Indes weniger vom Kaffee — aber wer will sich des Sonntags schon erlauben, vom Brötchen UND dem Fünferli zu träumen?

Also wie angesprochen erst mal den Satzbehälter geleert (schweiz. f. entleert), und voller Zuversicht die Tasse unter den Auslauf gestellt. Aber hallo Mike!? Wir müssen erst die Schläuche spülen! Daher Tasse wegschieben, spülen lassen, … aber JETZT!

*tataaaa* Wasser vergessen aufzufüllen. Kann passieren. Bin ja eben erst aufgestanden. ABER NOCH OHNE KAFFEE.

In weiser Voraussicht – und da nun der Neuromat langsam hochgefahren ist – hab ich auch gleich nachgeprüft, ob genug Ressourcen aah Rohstoffe im Mahlbehälter sind und ob der Satzbehälter nicht zwischenzeitlich wieder von Kaffeesatz befallen war.

*brrrrr* *zzzzZZZZZ* *klack.klack.klack*

*braus* *stop* („VORBRÜHEN“) *braus*

So gesehen wars ein Erfolg. Müssen nur noch gucken wie mans hinkriegt, dass es am Ende nicht doch nach Maschinenkaffee riecht, wenngleich das Teil Testsieger geworden ist.

Dyslexische Domainpointings

Hast Du Dich schon mal vertippt? Kann ja hie und da mal vorkommen, man kann heutzutage ja alles ausbessern, oder? Beim Registrieren der Domain www.edelhuren.de könnte das auch passiert sein. Jedenfalls erreicht einen am anderen Ende des Links nicht das was der geneigte Leser anhand des Domainnamens vermutete.