Quantumpair

Reality by Observation

Mikrokopter Modell Misere

Nun ist das Päckchen mit meinen Mikrokopter Teilen endlich angekommen. Nachdem DHL sich ein wenig verlogen hat und damit anstatt von zwei Tagen das “Weltpacket” offenbar gleich mal um selbige geschickt hat anstatt zu mir. Große Freude also, daß ich dann also bald mit dem Zusammenbau beginnen kann. Leider hat bei der Lieferung ein essentielles Stück gefehlt, so daß ich erstmal eine Rücksendung machen muß und wieder nicht abheben kann. (Auch wenn ich heute mal kurz in die Luft gegangen bin deswegen, aber so war das mit dem Flugmodell eigentlich nicht gedacht.)

Mikrokopter Teileset

Blaue Busuhr

Jede Länge Reise beginnt mit einem guten Kaffee zum Frühstück. Dann ein wenig Hektik und der Suche nach dem richtigen Bus zum Flughafen. Erschwerend ist momentan, daß der Westbahnhof eine einzige Baustelle ist. Jetzt sind wir aber gemütlich unterwegs nach Schwechat.

Testweise Tasten Tippen

Um meine Produktivität zu steigern habe ich beschlossen mein Typing-Fu zu verbessern. Ich tippe zwar ganz brauchbar und auch mit den meisten Fingern meiner Hände, jedoch hapert es ein wenig an der Ordnung Derselben. Also habe ich zunächst einmal mit TyperA den Status Quo erhoben.

Dort attestiert man mir nach einem 2 Minuten dauernden Einstiegstest folgendes:

Your score: 298 keys per minute ~ 59 words per minute

Language/mode: de

Ranking: You’ve got potential.

Comparison: 37% of 9965 registered TyperA users using this language have typed a better result; 63% have a lower or equal result.

Angenehm ist dabei, daß die Angaben in Anschlägen pro Minuten und der im englischsprachigen Raum üblichen Maßeinheit „Words per Minute“ ausgewiesen werden. Somit ist es einfacher zumindest grobe Vergleiche anzustellen.

Ich habe nun vor ein wenig mit dem kostenlosen Tipp10 zu Üben und so meine Fingerchen in Zukunft etwas besser zu koordinieren. Ich bin gespannt ob das was hilft.

Die Einsteigslektion der QWERTZ Tastatur in Tipp10 bescheinigt mir da schon ernüchterndere 159 Anschläge pro Minute. (Fingersatz in der Grundlinie; asdf jklö) Das ist ganz klar steigerungswürdig anzusehen.

Rekordverdächtige Reichweiten

Zu lange hat es gedauert bis die neuen Pedale montiert waren und das, was landläufig „das Leben” genannt wird, wieder eine kurze Pause fürs Üben hergegeben hat. Die 8,50 €uronen die ich beim Bumfidl für die neuen Pedale ausgegeben haben scheinen sich zu bewähren. Sie fühlen sich deutlich robuster und trittfester an als die Serienausstattung. Die heutige Trainingssession war demzufolge auch erstaunlich erfolgreich. Erstmalige sieben Kurbelumdrehungen ließen sich der Schwerkraft entgegenwirken. Das entspricht hochgerechneten 13m Distanz die ich damit auf dem Einrad in einem Stück zurücklegen konnte. Für meine Verhältnisse unverhältnismäßig weit und somit neuer Rekord. Erstmals ergab sich für kurze Zeit das Gefühl, daß was ich da auf dem QU-AX veranstalte von mir willentlich gesteuert ein wenig positiv beeinflusst wird.

Die Erkenntnis, daß die Kreiselstabilisation auch auf einem Einrad funktioniert ist physikalisch nicht sonderlich erwähnenswert, die Tatsache, daß mein Bauch das nun auch mitbekommen hat jedoch für mich schon.

Pedal Perdu

Tja, so kanns gehen. Keinen nennenswerten Fortschritte, aber dafür einen perfiden Pedalschaden. Die serienmäßigen Kunststoffpedale sind offenbar nicht dafür gebaut die Lernzeit zu überdauern. Eigentlich schade, ich hätte schon erwartet, daß die Pedale etwas mehr aushalten und nicht beim simplen Umfallen derart zerbersten. Immerhin läßt sich das Problem durch einen kurzen Besuch beim Bumfidl zum Neuerwerb von Ersatzpedalen beheben.

Gebrochenes QU-AX 24 Standardpadal

Vielversprechende Verwackelungen

Erstaunlich wie das eigene Gehirn Dinge verarbeitet. Heute erging es mir deutlich besser beim Üben. Zwei bis drei Kurbelumdrehungen mit darauffolgendem Abstieg lassen Hoffen. Immer noch etwas schmerzlich und natürlich unfreiwillig, aber zumindest werden die Intervalle größer. Leider hat dabei auch ein Pedal ein wenig gelitten da ein Stück vom Kunsttoff ausgebrochen ist. Nicht weiter tragisch, dennoch ärgerlich, aber irgendwann später problemlos durch ein neues ersetzbar. (Damit laß ich mir aber Zeit bis ich halbwegs reproduzierbar auf dem Ding oben bleibe.)

Gegenwärtig Garnicht Grazil…

…ist meine Erscheinung auf dem Sportgerät. Heute ließ sich sowas wie der Frühling kurzzeitig blicken. Das war irgendwie Anlass genug um mein Einrad zu entstauben, den Luftdruck auf die am Mantel angeschriebenen 45 P.S.I. (gute 3 bar) zu korrigieren und einen Selbstversuch zu wagen. Den Sattel mit der kürzeren Stütze zu montieren ist zwar deutlich weniger schmerzhaft wenn man, wie so oft unfreiwillig, absteigt aber ein deutliches Plus an Kontrolle habe ich damit noch nicht erreicht. Sofern man überhaupt von Kontrolle sprechen kann.

QU-AX 24 Einrad, schwarzer Rahmen, schwarzer Sattel mit gelben Front- und Heck-Schützern. Mein QU-AX 24

Zielsetzung ist es bis Ende Feber 10m ohne unfreiwilligen Abstieg zurücklegen zu können. (Ohne Gleichgewichtshilfen zu verwenden versteht sich.)

Laute Legenden

Darf man heutzutage die Musik der Rolling Stones schon als „Faltenroc“ bezeichnen?

Vi(m) Verschönern

Das ist garnicht schwierig jedoch meist hilfreich. Ich gehöre (inzwischen) zu denen die vi als Ihren Texteditor fürs Terminal auserkoren haben. Nach den üblichen anfänglichen Fragen „Wie zum Daemon beendet man dieses Ding wieder?“ und „Warum kann ich hier nichts schreiben?“ ist aus der einstigen Angst eine gepflegt Liebe-Haß Beziehung geworden. Dabei treibt es vim garnicht so bunt. Per Default ist nämlich das Syntax-Coloring nicht aktiviert. Dabei ist es so einfach. Klar, wenn man weis wie. Also erstellt mensch mit dem Texteditor der Wahl eine Datei namens ~/.vimrc mit folgendem Inhalt.

set term=builtin_ansi
syntax on

Wenn man das nächste Mal eine Datei mit Objective-C Quellcode, XHTML, CSS oder die httpd.conf öffnet, dann ist auf einmal alles so bunt hier. Das verhindert zwar nicht, daß man Fehler macht, aber wenigstens sehen sie nett aus.

Objekt Orientierte Obsession

Eigentlich hab’ ich mir das ja schon mehr als einmal in den Kopf gesetzt. Nachdem ich in meinem Leben schon mit vielen anderen Programmiersprachen zu tun hatte soll es nun endgültig Realität werden. Ich möchte mir brauchbare Kenntnisse in Objective-C aneigenen. Als Hilfe habe ich mit das Buch Programming In Objective-C (ISBN 0-672-32586-1) von Steven G. Kochan, erschienen bei Sams Publishing im englischsprachigen Original zu Eigen gemacht. Der Autor gilt als Koryphäe auf diesem Gebiet und ist dem einen oder der anderen vielleicht von der Big Nerd Ranch bekannt. Ich mache mich jetzt jedenfalls mal über die Einleitung her und bin gespannt was mich hier erwartet.